Schatz, ich will ein Sammelzimmer!

Frauen sind Sammelfetischisten

Wenn es ums Sammeln geht, sind Frauen immer sofort dabei. Dabei stapeln sich die Objekte der Begierde beinahe schon in Betten, denn es handelt sich meistens um Schuhe. Frauen lieben Schuhe, sie können ohne diese fast nicht leben. Ganze Regale machen eine Sammlung aus, die ständig erweitert wird. Während manche Frauen mit einem neuen Paar pro Monat auskommen, müssen andere fast jedes Weekend shoppen gehen. Dies bereitet ihnen große Freude, denn während einem Einkauf lässt sich viel besprechen. Dabei wird die Männerwelt analysiert, wer ist mit wem zusammen? Natürlich muss auch über andere Frauen gelästert werden, das gehört zum gemeinsamen Shopping einfach dazu.
Jeder einzelne Schuhladen wird akribisch nach neuen Exemplaren durchforstet, auch wenn der ganze Tag dafür draufgeht. Das neue Schuhwerk ist es auf jeden Fall wert. Ein neues Paar Schuhe kann gut und gerne teurer sein, als es der Geldbeutel hergibt. Im Notfall muss dann der Mann herhalten, sein Konto wird geplündert. Die andere Variante besteht darin, alles auf verschiedene Kreditkarten buchen zu lassen. Das Konto mag zwar im Minus sein, dafür ist das Herz voller Freuden. Frauen lieben es eben zu sammeln und da dürfen finanzielle Engpässe nicht im Weg stehen.

Gemeinsam sammelt es sich am besten
Frauen lieben es zwar alleine shoppen zu gehen, doch es gibt auch zahlreiche andere Hobbys. Wie wäre es, gemeinsam Briefmarken zu sammeln? Spaß beiseite, natürlich sollte es etwas Spannenderes sein. Dazu bietet es sich an, gemeinsam einkaufen zu gehen. Dann würde sich auch ein Sammelzimmer lohnen. Frauen betteln gerne für ihr eigenes Zimmer, um darin ihre wertvollen Objekte verstauen zu dürfen. Das können sie auch haben, doch ist es nicht viel schöner, wenn man zusammen etwas sammelt?
Falls sich kein gemeinsames Sammelobjekt finden lässt, sollte die Frau ihr Sammelzimmer erhalten. Darin kann sie ihre Horden an Schuhen verstauen, wie sie will. Ganze Couchtische werden für diesen Prozess missbraucht, da tun einem Mann die armen Ablagen fast schon leid. In so einem Zimmer herrscht oft absolutes Chaos, aber dafür muss man(n) die Schuhberge nicht mehr in den anderen Räumen ertragen. Da erscheint die Option eigenes Sammelzimmer für die Frau angenehmer, als im Gegensatz dazu täglich jedes Paar Schuhe begutachten zu müssen. Damit das in Zukunft auch so bleibt, dürfen in der restlichen Wohnung nur noch andere Sammelobjekte ihren Platz finden. Schuhe sind passé. Endlich gibt es wieder frische Luft zum Atmen. Das ist natürlich nur in räumlicher Hinsicht gemeint liebe Frauenwelt.

Wenn das Sammelobjekt mehr bedeutet als der Ehemann
Wenn die Dame des Hauses in ihrem Sammelzimmer mehr Zeit verbringt als im Ehebett, läuft etwas gewaltig schief. Schuld muss nicht einmal der Ehemann sein, wenn die Beziehung gerade erst begonnen hat, ist das viel schlimmer. Dies kann als Indikator für einen allmählichen Bruch in der Beziehung angesehen werden.Nachttische werden nicht mehr genutzt, um nach einer heißen Nacht gewisses Liebesspielzeug darin zu verstauen. Die Frau verbringt mehrere Stunden täglich, damit sie ihre Sammlung begutachten kann. Daran ist prinzipiell nichts verkehrt, doch es sollte sich im Rahmen halten.
Falls so eine Situation in einer Beziehung eintreten sollte, gilt es Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst einmal sollte sich der Mann fragen, was er in letzter Zeit falsch gemacht hat. Daraus lassen sich eventuell Rückschlüsse auf schlechtes Verhalten ziehen. Jeder Streit hat seinen Kern und diesen gilt es zu ergründen. Gab in es letzter Zeit Schwierigkeiten, wie sieht es mit nächtlichen Aktivitäten aus? Jeder wird wohl wissen, was damit gemeint ist. Im Normalfall ist ein anderer Mann nicht das Problem, denn ansonsten hätten sich beide Personen nicht füreinander entschieden. Eine glückliche Beziehung hat immer eine Basis und diese gilt es zu ergründen.